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Gartenlaube planen und bauen

Eine Gartenlaube oder Pergola gehört unumstritten zu den am häufigsten verwendeten und beliebtesten Gestaltungselementen in unseren Gärten.

Lauben und Pergolen werden hauptsächlich als Schattenspender und/oder als Regenschutz für Sitzplätze im Freien gebaut.

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Gartenlaube Pergola

Durch die seitliche Montage von Holzgitter- oder Holzlamellenelementen oder Verglasungen können Pergolen auch eine wetterfeste Windschutz– sowie eine Sichtschutzfunktion im Garten erfüllen. Oft werden Lauben als lockere überdachte Verbindung von Haus zu Garage oder zu Nebengebäuden errichtet. Sogenannte Laubengänge gehören zweifellos zu den ältesten Bauwerken in der Tradition der Gartengestaltung.

Das am meisten verwendete Material zum Bau von Pergolen ist auf Grund der unkomplizierten Verarbeitungsweise das Holz. Eine Holzpergola kann ohne Fundament in einfacher Bauweise relativ rasch hergestellt werden. Steinsäulen oder aus Klinker gemauerte Säulen sind dabei ebenso traditionell wie ansprechend als Unterkonstruktion für eine Pergola geeignet. Bei dieser Bauweise ist aber der Bau eines Fundamentes ratsam, meist nötig. Die Gestaltungsmöglichkeiten einer Laube sind unendlich vielseitig individuell und den jeweiligen Begebenheiten anpassbar.

Neben gestalterischen Überlegungen dürfen technische und statische Anforderungen an Material und Dimensionierung nicht vernachlässigt werden (Siehe: Winddruck, Schneelast, Haltbarkeit des Holzes durch Fäulnis, etc).

Vor dem Bau einer Pergola oder bereits in der Phase der Gartenplanung ist es ratsam, eine Handskizze anzufertigen, in der der nötige Platzbedarf, die Höhe, die Abstände der Steher, Balken und Reiter sowie die Anzahl und Länge der Streben, allfällige Gitterelemente oder Verglasung bereits maßstabgetreu festgehalten wird. Diese Skizze gibt Aufschluss über die nötige Dimensionierung der Hölzer, bzw. der Steinsäulen sowie die Dachneigung falls eine Überdachung geplant ist. Auch sollte man sich schon Gedanken über Farbe und Holzschutz machen.

Pergola, Laube oder Gartenhäuschen

Viele Pergolen werden im Laufe der Planungsphase bereits zu kleinen Gartenhäuschen erweitert. Da dieser Ort im Garten ja eine wichtige Funktion bekommen wird. Zu diesem Zeitpunkt können Überlegungen wie Wasser, Strom, Kanal, Kamin, Solar usw. im Gesamtkonzept der Gartenplanung überlegt werden.

Nicht selten werden Lauben in Kombination mit Grillplätzen gestaltet. Eiskasten und/oder eine Bar, sowie Geschirr- und Besteckaufbewahrung können bereits in der Planungsphase berücksichtigt, mit weniger Aufwand verwirklicht werden, als durch spätere Zu- und Umbauaktionen. Nimm dir Zeit in der in der Planungsphase oder hole dir gegebenenfalls fachlichen Rat zur Hilfe.

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Grillplatz planen und bauen

In der Gartenplanung ist eine Feuerstelle oder ein Grillplatz ein beliebtes Element im Garten…

Ein Grillplatz oder eine Feuerstelle ist ein beliebter Ort der Gemütlichkeit und sollte in keinem Garten fehlen. Falls dieser Platz mehr als nur ein Grill werden soll, sozusagen eine “Küche” im Garten, dann sollte der Grillplatz so großzügig wie möglich geplant werden. Gemütliche Grillabende mit Freunden sprechen sich schnell herum und dieser Freundeskreis wird größer…

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Bei der Gartenplanung eines Grillplatzes oder einer Feuerstelle überlege dir, genügend Ablageflächen, Strom, Wasser und eine genügend grosse Grillfläche zu bauen.

Bei der Gestaltung eines Grillplatzes sind dem Ideenreichtum keine Grenzen gesetzt. Von der einfachen Grillmulde mit alten Mauerziegeln lose umrandet und einem einfachen Eisengitterrost, bis hin zur gemauerten Grillküche mit Wasser, Kanal und Strom für den Kühlschrank mit angrenzendem Gartenhäuschen, um auch bei Regen und Kälte grillen zu können stehen dir alle Möglichkeiten offen. In der Gartenplanung sollten diese Aspekte wenn möglich schon berücksichtigt und einbezogen werden.

Ein Eigenbaugrill mit individueller Note ist in jedem Fall ein unverkennbarer Blickfang in jedem Garten. Funktional und optisch lässt sich der Grillplatz bei einer Eigenbaulösung ja nach Belieben gestalten. Man kann auch kombinieren: Grillofen Pizzaofen und Bratofen.

Ein Grillpavillon ist sicher die Krönung für jeden Grillfan. Diese Form der überdachten Grillfläche wird zu einem unverkennbaren Teil des Gartens und ist darüber hinaus vielseitig und zu allen Jahreszeiten einsetzbar. Bei regelmäßigen Grillfeiern und entsprechender Gartenfläche ist der Bau eines Grillpavillons durchaus zu überlegen. Bedenke aber, dass du für eine sichere Konstruktion eines Grillpavillons fachliche Beratung heranziehen solltest.

Bei der Planung des Grillplatzes sind empfehlenswerter Weise folgende Punkte zur eigenen Sicherheit und Gemütlichkeit zu berücksichtigen:

  • windgeschützter Platz (z.B. Grillmulde)
  • ausreichend Abstand zu entflammbaren Gegenständen einhalten
  • kurze, aber nicht zu kurze Entfernung vom Haus zum Grillplatz
  • eventuel auch die Entfernung zum Nachbarn berücksichtigen

Die Art des Grillers sollte ebenfalls in die Überlegung einbezogen werden: Kohlegriller, Gasgriller, Elektrogriller, aber auch Solargriller haben jeweils andere Qualitäten in Geschmack, Rauchentwicklung, Vorwärmzeit, Reinigung, Höhenverstellbarkeit, Windempfindlichkeit und Umweltfreundlichkeit!




Hier noch einige (bekannte) Grilltipps…

  • Einen Tag vor dem Grillen in die Marinade eingelegtes Fleisch wird zarter und schmackhafter (gesalzene Marinaden entziehen dem Grillstück Feuchtigkeit – daher bitte nicht salzen)
  • Die Glut gleichmäßig im Griller verteilen und durchglühen lassen (eine weiße Ascheschicht ist ein gutes Zeichen)
  • Den Rost mit Öl bestreichen
  • Mit Öl marinierte Grillstücke vor dem Grillen gut abtupfen (sonst tropft das Öl beim Grillen in die Glut, erzeugt Flammen und brennt die Grillstücke an)
  • Große Grillstücke zuerst in der Mitte in der Hitze grillen und dann am Rand fertig grillen lassen
  • Garprobe für Fleisch: nicht mit der Gabel anstechen damit der Saft nicht entweicht, sondern mit der flachen Gabel darauf drücken
    • weich = in der Mitte noch roh (rare)
    • federnd = rosa (medium)
    • fest = komplett durchgegart (welldone)
  • Steaks: nach dem Grillen erst nach einige Minuten aufschneiden, sonst rinnt der Fleischsaft beim Aufschneiden aus
  • Fisch: in Folie wickeln, damit er nicht austrocknet…

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Gartenweg und Sitzplatz planen

Für die Gartenplanung sind Gartenweg, Sitzplatz und Terrasse grundlegende Gestaltungselemente…

Für die Gartenplanung sind Gartenweg, Sitzplatz und Terrasse grundlegende Gestaltungselemente. Sie prägen den Garten, verbinden Räume und Ziele, sie laden ein zum Verweilen oder Weitergehen. Wege, Sitzplätze und Terrassen sind Bodengestaltungselemente und sollten in keiner Gartenplanung fehlen.

gartenwege-planen-und-bauen-gartenplanung-gartenwerkstattGartenplanung Gartentipp Gartenweg und Sitzplatz

Bei der Gartenplanung kann man sich den Umstand zu Nutze machen, dass ein Gartenweg meist auf Grund von oftmals und wiederholt zurückgelegten Strecken durch den Garten entsteht. Wege sind ursprünglich oft nur Pfade, weil man von einem Punkt zum anderen immerwieder die selbe Strecke zurücklegt und Boden und Wiese durch „Betrampelung“ verdichtet wird und das Gras dort niedriger wächst. Ebenso entstehen Sitzplätze im Garten oft auf ganz simple Art und Weise. Anfangs genügt ein Sessel, der in die Wiese gestellt wird, um darauf zu verweilen und Ruhe zu finden, später entsteht dort ein gepflasterter Platz mit Weinlaube und Griller, ein Holzboden als Tanzfläche, oder eine Bar mit kompletten Wasseranschluss und einem Kühlschrank.

Auf Grund von Notwendigkeiten sind diese Gestaltungselemente im Garten wie von alleine entstanden, und man hat das Gefühl, als habe sie schon immer gegeben. Das ist ein gutes Zeichen aus der Sicht der Gartenplanung. Denn nichts wäre störender als ein Weg, der einen zwingt, einen unnötigen Umweg zu gehen, oder ein Sitzplatz, der ungenutzt, lieblos in einer Gartenecke verkommt, weil er aus Mangel an Attraktivität nicht genutzt wird, weil sich niemand dort wohlfühlt und aufhalten möchte.

Die Einbeziehung von Gartenweg, Sitzplatz oder einer Terrasse in eine gelungene Gartenplanung hat also immer das „Warum?“ zur Grundlage. Wir Menschen sind Forscher und Entdecker und wir entdecken sofort Dinge, die nicht authentisch sind, weil wir sofort nach dem Sinn einer Sache oder eines Objektes fragen. Auch sind wir Menschen „faule Tiere“ und möchten keinen Umweg gehen, wenn wir keine Notwendigkeit sehen, einem Hindernis ausweichen zu müssen. Jeder kennt die Pfade auf öffentlichen Parkplatzgrünstreifen. Haben sich die Planer dort vertan? Oder konnten Sie einfach nicht ahnen, dass das Entstehen von Verkehrswegen, die wir Menschen benutzen auf subtileren Gesetzen basieren, als von Bordstein, Verbotstafeln oder Berberitzenhecken eingegrenzten Asphaltflächen, die sich aus einem Zeichenbrettrastermaß ergeben?

gartenwege-planen-bauen-gartenplanung-gartenwerkstattDiese Erkenntnis soll bei der Gartenplanung immer berücksichtigt werden, wenn du Bauwerke wie Gartenweg, Sitzplatz oder Terrasse in deinem Garten anlegen möchtest: Frage dich, wie würde eines dieser Bauwerke entstehen, wenn du dich bei Verwendung desselben rundum wohlfühlen möchtest. Lasse hier keine Kompromisse zu. Vermeide alles Unnötige, konzentriere dich auf die wesentliche Struktur.

Erst, wenn du die Linienführung des Gartenweg, die Größe des Sitzplatzes, die Eingebundenheit der Terrasse vollkommen klar vor dir siehst, mache dir Gedanken über die Oberflächengestaltung und die Ausführung der Gestaltungselemente. Hier ist vieles möglich und der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Für die technische Ausführung sollten die Ansprüche auf Notwendigkeit, Qualität, Haltbarkeit und Pflegeleichtigkeit geprüft werden. Für einen Weg zur Wäschespinne ist der 80cm tiefe Schotterunterbau übertrieben, hingegen wäre für die Pflasterung der PKW-Einfahrt zur Garage eine 5cm dünne Sandschicht unter den Pflastersteinen zu wenig. Ebenso wäre der Weg zur Wäschespinne mit 1,20m Breite übertrieben, es sei denn, du möchtest am Weg dorthin Topfpflanzen aufstellen, und auch noch Platz haben wollen, mit einem Wäschekorb ohne Verrenkungen vorbeigehen zu können. Die Dimensionierung des Sitzplatzes soll so gewählt werden, dass sitzengeblieben werden kann, wenn andere hinter Sesseln oder der Bank vorbeigehen möchten. Eine Terrasse, bei der man Angst haben muss, mit dem Sessel im angrenzenden Beet einzusinken, wenn noch ein Gast dazu kommt, und man mit dem Sessel weiterrücken muss, ist ungemütlich. Ebenso werden Terrassen, die direkt von der Straße einsehbar sind, womöglich mit Steilböschung nach unten, von den wenigsten Menschen gerne benutzt, wenn sie sich entspannen möchten. (Meist schaut das am Hausplan harmloser aus, als später in der Realität…) und das ist leider nicht selten.

Gartenplanung Traumgarten Gartenparadies

Wie gelungen wirken Wege in Landschaftsgärten. Sie schlängeln in sanften Bögen um Strauchgruppen und bunte Blumenbeete. Sie führen einem von einem interessanten Ort zum nächsten, wie Bilder in einer Ausstellung. Nach jeder Kurve erblickt man Neues und Interessantes, das man von der Nähe betrachten möchte, und es macht Spaß, weiter zu gehen. Die Augen werden nicht müde, und möchten mehr sehen. In gewissen Abständen sind Bänke und Sitzplätze gestaltet, die zur Rast einladen. Beim Innehalten und Verweilen kann man Details entdecken, die man zuvor nicht bemerkt hatte. Oft werden Sitzplätze so angelegt, um im Vordergrund belebte Elemente, wie Wasser, im Hintergrund ruhige, weite Landschaft betrachten zu können. In jedem Fall wird der sinnliche Nutzen und die nicht enden wollende Lust auf Schönes für den Betrachter als Gestaltungsargument verwendet. Der Effekt ist gelungen, wenn die Gestaltung wie natürlich entstanden erscheint.

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