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Schwimmteich planen und bauen

Was man bei der Gartenplanung eines Schwimmteichs beachten soll. Einen Schwimteich selber bauen ist prinzipiell möglich. Die Einbeziehung fachlicher Hilfe sowie eine Gartenplanung ist aber trotzdem ratsam.

Hier werden ein paar grundsätzliche Ideen für den Schwimmteich Bau beschrieben. Die Gartenplanung von einem Schwimmteich sollte umfassend angesetzt werden. Schon bei der Platzwahl und bei der Schwimmteich Größe sollte man sich genaue Vorstellungen machen, wie der Schwimmteich später genutzt werden wird. Zunächst sollte der Schwimmbereich groß genug und tief genug gewählt werden, damit das Baden und Schwimmen auch wirklich Spaß macht, und ein Kopfsprung ungefährlich bleibt.

schwimmteich-planen-und-bauen-sonnenuntergang-gartenplanung-gartenwerkstattGartenplanung Schwimmteich

Schwimmbereich und Regenerationsbereich:

Damit die Wasserreinigung im Teich funktioniert, wird ein gewisser Bereich als Lebensraum für Bakterien und Pflanzen benötigt. Der Regenerationsbereich wird mit Schotter und/oder Lavagestein befüllt, damit sie als Lebensraum für Bakterien und Pflanzen funktionieren. Der Rest des Teiches kann als Schwimmbereich und Badezone verwendet werden. Bei sehr guter Kenntnis vom Bau einer Teichanlage gelingt es sogar, beim Bau von kleinen Sitzbadebecken sehr gute Ergebnisse der Wasserqualität zu erzielen. Sitzbadebecken haben kaum drei Meter Durchmesser und erreichen bei einer geringen Wassertiefe von nur einem Meter beste Wasserqualität, ohne dass chemische Zusätze verwendet werden müssen. Die richtige Bauweise des Teiches sowie die Beigabe der richtigen Menge an Mineralstoffen sorgen für das nötige Gleichgewicht im Teich.

Wird das Wasser mit Nährstoffen und Schmutzpartikeln belastet, helfen Bakterien und Pflanzen diese wieder abzubauen und zu mineralisieren. Dadurch ist die biologische Reinheit des Wassers ohne Einsatz von Chemikalien gewährleistet.

schwimmteich-mit-wasserrutsche-planen-und-bauen-gartenplanung-gartenwerkstattEinteichsystem oder Zweiteichsystem:

Beim Einteich-System bilden der Klärbereich und der Schwimmbereich eine zusammenhängende Wasserfläche. Diese kann durch Trittsteine oder durch eine knapp unter der Wasseroberfläche verlaufende Barriere funktionell getrennt werden. Eine Einteichanlage kann sowohl ohne, als auch mit Technik (Pumpe,Filter,…) betrieben werden.

Bei einem Zweiteich-System ist der Klärbereich und der Schwimmbereich jeweils als eigener Teich gebaut. Der Klärbereich hat hier die Wirkung wie eine Pflanzenkläranlage. Das Zweiteichsystem kann aus gestalterischen Gründen gewählt werden, wenn der zur Verfügung stehende Platz für ein Einteichsystem nicht gegeben ist, (zB. bei Hanglage), oder in öffentlichen Schwimmteichen zur Gewährleistung einer beruhigten Regenerationszone. Das Wasser wird durch Pumpe und Überlauf zwischen den beiden Teichen in Umlauf gebracht. In diesen Kreislauf kann zusätzlich einen Filteranlage eingebaut werden.

Beim Naturpool wird die Idee der getrennten Schwimmzone von der Regenerationszone aufgegriffen und verstärkt. Im Naturpool werden in der Schwimmzone keine Pflanzen verwendet und die Regenerationszone ist extrem verkleinert. Die Reinigung des Wassers übernimmt eine entsprechende Filteranlage. Ein Naturpool wird ohne Chlor betrieben.

schwimmteich-planen-und-bauen-badespass-gartenplanung-gartenwerkstattDie beim Teichbau verwendete Schottermenge, Schotterart und Substrat Zusammensetzung, sowie die richtige Pflanzenauswahl haben eine Auswirkung auf die Wasserqualität. Hohlraumreiche Substrate, wie vulkanischer Kies haben eine große poröse Oberfläche, die das schwimmteich-planen-und-bauen-die-platzwahl-gartenplanung-gartenwerkstattBakterienwachstum fördert und somit mithelfen, Nährstoffe aus dem Wasser zu reduzieren. Flachbereiche sollten immer gut durchströmbar bleiben, damit dort der Algenwuchs minimiert wird. Flaches Wasser erwärmt sich rascher und gibt Sauerstoff ab – ein Vorteil für die Algen, den man verhindern sollte. Ebenso sind große, flache Böschungen bis zu einer Wassertiefe von 1,50 Metern zu vermeiden (häufiger Fehler!), da sich bekannterweise Flächen, die im rechten Winkel zur Sonneneinstrahlung angebracht sind, und nochdazu dunkel bis schwarz sind (wie die meisten Teichfolien), wie Sonnenkollektoren verhalten. Falls das doch der Fall ist, muss man sich dieser Tatsache bewusst sein, und kann Sauerstoff als Ausgleich in diese Bereiche einbringen.

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Steinmauer planen und bauen

Für die Gartenplanung ist eine Steinmauer ein begehrtes Element, um Hanglagen nutzbringend und interessant zu gestalten.

Mauern sind traditionelle Bestandteile in unseren Gartenlandschaften, und wurden seit jeher zur Einfriedung, als Schutzfunktion oder Terrassierung von Hanglagen gebaut.
In unseren Gärten dient eine Steinmauer vornehmlich zwecklichen Einrichtungen. Die Schönheit einer Steinmauer, um derentwillen sie heute meist errichtet werden, war früher vielfach zweitrangig. Diese ergab sich bei gutem handwerklichen Können beim Bau ganz von selbst.

steinmauer-planen-und-bauen-gartenplanung-gartenwerkstattGartenplanung Steinmauer

Die Zahl der Handwerker, die die Kunst des Mauerbauens mit Naturstein heute noch beherrschen, ist verhältnismäßig klein geworden, da der wesentlich leichter zu verarbeitende Beton den Mauerbauern oftmals den Bezug zum Naturstein abgenommen hat. Gartenmauern zur Begrenzung von Grundstücken werden heute nur mehr in den seltensten Fällen in Naturstein ausgeführt. Betonmauern unterschiedlicher Art, Form und Oberfläche sind an Ihre Stelle getreten. Betonformsteine mit fertigen, Natursteinen nachempfundenen Oberflächen, werden von den Betonherstellern in allen möglichen Variationen angeboten und sind nach wie vor sehr beliebt.

Bei Mauern unterscheidet man weiters zwischen freistehende Mauern für Wohnhöfe, wo man vor den Blicken der Nachbarn geschützt ist, oder niedrige Sitzmauern, die Terrassen umschließen, sowie Mauern, die bei einem Ruheplatz im weitläufigen Garten einen besonderen Akzent setzen.

Stützmauern sind Mauern, die sich an das Gelände anlehnen und somit das höher gelegene Erdreich abstützen. Sie ermöglichen durch die dadurch entstehende Terrassierung eine bessere Flächenausnutzung als bei einer steilen Böschung, mit der man ja oft nicht viel anfangen kann.
Bei der statischen Berechnung von Stützmauerwerken müssen besondere Kriterien herangezogen werden, weil bei hohen Schüttungen und selbst bei entsprechender Verdichtung, je nach Bodenart, mit jahrelangen Setzungen des Erdreiches zu rechnen ist. Unwissenheit über die Kräfte, der eine Stützmauer ausgesetzt ist, kann für den Erbauer mitunter gefährlich werden. Eine Stützmauer muß manchmal gewaltigen Belastungen standhalten. Bei Regen dringt viel Wasser in den Boden ein, das die Mauer auswaschen und umdrücken kann, wenn es nicht durch Drainagen abgeleitet wird. Im Zweifelsfall sollte eine Mauer mit mehr als 1 m Höhe von einem Fachmann errichtet werden.
Betonmauern sind dort angebracht, wo hohe Belastbarkeit verlangt wird. Auf einem entsprechend dimensionierten Streifenfundament wird die Schalung aufgebaut. Die Wandstärke und Stärke der Armierung sollte vom Fachmann festgelegt werden. Betonwände können mit Natursteinen verkleidet (verblendet) werden. Aber auch ein Bewuchs mit Kletterpflanzen ist möglich, um hart aussehende Abschnitte einer Betonwand zu mildern.

Stützmauern und Böschungsbefestigungen aus bepflanzbaren Betonformsteinen sind eine weitere Alternative zur Betonmauer. Ob der strenge Raster der Steinanordnung zum jeweiligen Gartenbild passend ist, sollte mit Hilfe der Gartenplanung vorher geprüft werden. Die Errichtung einer Wand aus bepflanzbaren Betonschalsteinen ist absolut problemlos. Der Aufbau erfolgt ohne Mörtel. Die Schalen können händisch versetzt werden, ohne irgendwelche maschinelle Hilfsmittel. Die Formsteine verketten sich untereinander, wodurch eine ausgezeichnete Statik erreicht wird. Die zur Bepflanzung verwendeten Pflanzen sollten Trockenheit und Hitze vertragen können.

Klinkermauern wurden in Mitteleuropa in den letzten Jahrzehnten von anderen Werkstoffen verdrängt. Der trendige Umschwung zu natürlichen Baustoffen und nostalgische Ansätze in der Gartenplanung haben dem Klinkerziegel aber zur neuerlichen Verwendung im Garten verholfen. Klinkermauern bieten in der Gartenplanung eine besonders große Vielfalt von Gestaltungsmöglichkeiten (Vielfältige und warme Farben, verschiedene Oberflächenstrukturen, vielfältige Verlegemöglichkeiten,…). Auch Richtungsänderungen der Mauern, Höhenabstufungen, sowie Öffnungen und Unterbrechungen jeder Form, können mit einfachen Mitteln ausgeführt werden. Klinker ist äußerst witterungsbeständig, wodurch die Pflege- und Erhaltungsarbeiten minimal sind.

Natursteinmauern sind deshalb so schön, weil sie die Lust am Betrachten wecken. Man kann immerwieder neue Muster und Farben erkennen. Das Betrachten einer Natursteinmauer wird selten langweilig. Natursteinmauern haben aber auch ihren Preis. Der Bau einer Natursteinmauer aus unregelmäßigen Bruchsteinen erfordert Erfahrung und viel Geduld. Eine der schönsten und natürlichsten Natursteinmauern ist die Trockenmauer. Dabei wird das Mauerwerk aus mehr oder weniger glatt behauenen Steinen errichtet, und nur mit Sand und Erde ohne verbindenden Mörtel die Fugen gefüllt, und zwar so, daß die Steinmauer selbst stabil steht und gleichzeitig das dahinterliegende Erdreich abstützt. Eine Mauerhöhe von 80 cm sollte bei dieser Bauweise nicht überschritten werden.

Für die Gartenplanung einer Steinmauer ist in erster Linie entscheidend, welchen Zweck die Mauer erfüllen soll. Danach richtet sich die Materialauswahl und die Dimensionierung des Bauwerkes.

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Erdmodellierung im Garten

Zum Zeitpunkt der Haus- und Gartenplanung sollte bereits berücksichtigt werden, dass beim Kelleraushub für den Neubau eines Gebäudes wertvoller Mutterboden anfallen wird…

Zum Zeitpunkt der Haus- und Gartenplanung sollte bereits berücksichtigt werden, dass beim Kelleraushub für den Neubau eines Gebäudes wertvoller Mutterboden anfallen wird. Dieser Baugrubenaushub muss nicht vollständig abtransportiert und kostspielig entsorgt werden. Durch einen fachgerechten Abtrag und Trennung von Oberboden und Unterboden sowie fachgerechte Lagerung während der Bauphase kann der Erdaushub später sinnvoll für die Gartengestaltung verwendet werden.

Mit diesem Erdmaterial lassen sich effektvolle Geländemodellierungen erzielen, die eine stimmungsvolle Grundlage für einen Traumgarten bilden können.

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Geländemodellierung

Durch Erdauf- und Erdabtrag kann das Gelände im Garten modelliert werden. Dabei können sanfte Aussichtshügel, Rodelhügel, Spielhügel, Sicht- und Lärmschutzerdwälle und andere sinnvolle Raumteiler im Garten geformt werden. Eine beliebte Form der Geländemodellierung ist die sogenannte Sitzmulde. Auch hier ist ein fachgerechter Erdabtrag und eine Bodenartentrennung von Vorteil. Eine Sitzmulde kann eine Oase der Ruhe und Geborgenheit im Garten erzeugen. Die Formen der Geländemodellierung sollten sinnvollerweise vorher planlich ausgearbeitet werden. Die in der Gartenplanung ermittelten Höhenvorgaben können von der Erdbaufirma übernommen werden, und es kann vorher schon ermittelt werden, wieviel überschüssige Erde abtransportiert werden muss.

Auch bei Grundstücks-Hanglagen kann die planliche Ausarbeitung für eine Terrassierung des Geländes schon im Vorfeld wichtige Aufschlüsse liefern, wie groß die später geebneten Flächen werden können, und wie hoch und steil die Restböschungen. Bei erdbaulichen Eingriffen in Hanglagen möchte ich hier ausdrücklich auf fachliche Hilfenahme hinweisen, um das Risiko einer unvorhergesehenen Erdrutschung zu vermeiden.

Nach der Unterbodenmodellierung wird der zuvor gesondert gelagerte Oberboden oder Mutterboden für die Bepflanzungsschicht aufgetragen.

Würde man Oberboden und Unterboden sorglos bei einer Erdmodellierung vermischen, würden die für die Vitalität und Regenerierung des Bodens notwendigen Mikroorganismen empfindlich gestört und reduziert werden.

Ebenso ist ein Bearbeiten von nassem Boden zu vermeiden. Die Zerstörung der Krümmelstruktur wäre die Folge. Bei einer auf solch zerstörtem Boden durchgeführte Bepflanzung wäre ein verlangsamtes Pflanzenwachstum die Folge.

Die fachgerechte Erdmodellierung in der Garten- und Landschaftsgestaltung ist ein sehr sensibles Thema. Es sollte daher in die Gesamtkonzepterstellung eines Gartenprojektes miteinbezogen werden.

Gartenplanung und Erdmodellierung:

Ein Beispiel während der Bauphase und nach der Erdmodellierung. Hier braucht nur noch bepflanzt werden…

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Abschließend möchte ich an dieser Stelle auch auf Bauordnung betreffend Anrainer, Ortsbild und Gemeinschaftsinteressen bezüglich Erdmodellierung hinweisen. Meist besteht zumindest eine Anzeigenpflicht gegenüber der örtlichen Baubehörde ab gewissen erdbaulichen Höhenveränderungen. (In der Regel ab 1,50m)

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